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    Hard Seltzer - Was ist das eigentlich?

    Hard Seltzer - Was ist das eigentlich?

    Hard Seltzer ist in der Getränkewelt angekommen. Wahrscheinlich hast Du schon davon gehört und fragst Dich gerade, wie Schnaps mit Sprudel zu einem neuen Hip-Getränk werden konnte. Dann kennst Du das Geheimnis hinter dem sprudeligen Alkoholgetränk noch nicht und hast wohl auch noch nie eine Hard Seltzer Dose in der Hand gehalten. Der Trend aus den USA hat den Staaten einen lukrativen Markt beschert. Auch das Hard Seltzer in Deutschland wird mit Sicherheit dazu führen, dass sich Meinungen und Trinkgewohnheiten ändern.

    Was ist Hard Seltzer?

    Hard Seltzer wird auch Spiked Seltzer genannt und ist sprudeliges Wasser mit Alkohol. Der zugesetzte Alkohol kommt meist nicht direkt aus der Flasche, sondern entsteht oft durch Fermentation oder einer Weinbasis. Natürliche Aromen machen Hard Seltzer zu einem beliebten Sommergetränk – und natürlich nicht nur bei Frauen. 

    Ein Getränk dieser Art gab es in Deutschland bisher noch nicht. Verabschiede Dich also von Alkopops und hochprozentigen Mixgetränken. Hier kommt mit Hard Seltzer ein Hype Getränk für Individualisten und Minimalisten. Weniger kann tatsächlich einmal mehr für Begeisterung sorgen.

    Was bedeutet Hard Seltzer?

    Die Hard Seltzer Definition bringt es ohne Umschweife auf den Punkt: Seltzer steht für Sprudelwasser und „hard“ macht auf den Alkoholgehalt aufmerksam. Du bekommst wortwörtlich hartes Sprudelwasser vorgesetzt. 

    Der Alkohol stammt nicht aus Wodka, Rum und Co., sondern wird aus fermentiertem Zucker oder Früchten gewonnen. Damit unterscheidet sich Hard Seltzer von den üblichen Alkopops. Damit der Drink Geschmack bekommt, gibt es mittlerweile viele verschiedene Geschmacksnoten: Mango, Pink Grapefruit, Lemon-Lime, Raspberry, Black Cherry, ... Wir bei CALOW Hard Seltzer verwenden einen Fruchtwein als Grundlage. 

    In den USA kämpfen sich mehrere Produzenten in einem vielversprechenden Milliardenmarkt voran. Hard Seltzer wird in hippen Dosen verkauft, die kaum mehr als eine Dose Bier kosten. Wer sich vom Hard Seltzer Hype nicht anstecken lässt, ist selber schuld.

    Dass Hard Seltzer voll im Trend liegt, liegt unter anderem am niedrigen Alkoholgehalt. Mit einem Alkoholgehalt von gerade einmal vier bis fünf Volumenprozent in einer Dose wirft Dich das Hard Sparkling Water nicht aus der Bahn. 

    Wenn Du auf Deine Figur achtest, wird Dich freuen, dass sich weniger als 30 Kalorien auf 100 ml in den bunten Dosen verstecken. Weiterhin ist das Trendgetränk vegan, glutenfrei und kommt mit wenigen Kohlenhydraten aus. 

    Als Alternative zu den wirklich harten Sachen kann der Softdrink Dir ein neues Lebensgefühl vermitteln. Einfach weniger, einfach lecker. Dein Körper dankt es Dir und der nächste Sommer kommt bestimmt. Wen wundert’s, dass Hard Seltzer in einem Atemzug mit Leichtigkeit, Strand und Picknick genannt wird.

    Woher kommt Hard Seltzer?

    Das Trendgetränk stammt aus den USA. Die Coors Brewing Company eilte im Jahre 1993 ihrer Zeit voraus und erfand ein bislang unbekanntes Getränk. Unter der Bezeichnung “Zima Clearmalt” wurde ein klarer Drink mit vier bis fünf Volumenprozent Alkohol und Zitrusgeschmack vertrieben. 

    Die Idee dahinter: Wer kein Bier mochte, sollte in dem leichten Sommer Drink sein neues Lieblingsgetränk finden. Die Herstellung erfolgte tatsächlich aus Bier. Man nehme ein Bier mit wenig Alkohol und entziehe ihm mithilfe von Aktivkohle seine Bestandteile. Nachdem Farbe und Geschmack verschwunden waren, wurde die Flüssigkeit mit Zitrusaromen versetzt.

    Die Absatzzahlen waren gut, doch es haperte am Image. In den 1990er gab es schon einmal ein sprudeliges Alkoholgetränk dieser Art. Es wurde damals aber nicht für cool genug gehalten. Nach und nach verschwand Zima von der Bildfläche. Wer schon damals nicht genug bekommen konnte und gern in Erinnerungen schwelgt, kann den Vorreiter von Hard Seltzer bis heute in Japan finden.

    Zurück in die USA. Wir schreiben das Jahr 2013. Hard Seltzer nimmt einen neuen Anlauf und die Marke SpikedSeltzer kommt in Boston ins Rollen. Die beiden Firmengründer sollen die Liebe zu Mineralwasser ihrer Ehefrauen zum Anlass genommen haben, ein alkoholisches Wasser zu entwickeln. 

    Zunächst stießen die Hersteller auf wenig Begeisterung, doch der Trend ließ sich nicht aufhalten. Zwei Jahre nach Einführung wurden schon 250.000 Kisten SpikedSeltzer verkauft. Ein Jahr später wurde SpikdedSeltzer von Bon & Viv geschluckt. Hard Seltzer hatte sich eine Monopolstellung gesichert.

    Allein im Jahr 2019 war ein Umsatzplus von 200 Prozent zu verzeichnen. Mit Blick nach vorn sollen die Umsatzzahlen bis 2023 auf das Vierfache ansteigen.

    Wie wird Hard Seltzer hergestellt?

    Die Herstellung von Hard Seltzer lässt häufig besonders Brauereien aufhorchen. Die Hard Seltzer Herstellung geschieht häufig in einem Brauprozess. 

    Der Alkohol wird dabei gewonnen, indem folgende Stoffe zusammengebracht werden:

    • Wasser
    • Malz oder Rohrzucker 
    • Hefe

    Der Geschmack kommt erst zum Schluss oder gar nicht, denn Du kannst auch pure Hard Seltzer genießen. 

    Eine weitere Alternative bietet die Herstellung auf Wein- bzw. Fruchweinbasis, die dem Hard Seltzer Lover einen bekannten Weingeschmack mit all den genannten Vorteilen liefert.

    Um dem gesteigerten Bewusstsein der Konsumenten für Gesundheit und Umwelt gerecht zu werden, sind viele Hersteller bestrebt, Hard Seltzer zu einer Art Wellnessgetränk werden zu lassen. 

    So wird eine 100-Kalorien-Grenze eingehalten und die Hersteller sind bestrebt, mit wenig Kohlenhydraten auszukommen. Selbst glutenfreie Drinks sind längst keine Seltenheit mehr. 

    Teilweise wird zur Herstellung Rohrzucker fermentiert, um den nötigen Alkohol zu gewinnen. Viele Brauereien sind auf den Zug aufgesprungen und nutzen vermälzte Gerste, um hartes Sprudelwasser herzustellen.

    Blicken wir uns um, wird mittlerweile beinahe weltweit Hard Seltzer produziert. So haben Brauer aus Litauen und Estland Hard Seltzer mit dem Aroma roter Beeren kreiert. Selbst auf Hawaii wird das Sommergetränk produziert. 

    Für viele Brauereien ist die Herstellung von Hard Seltzer zu einem attraktiven wie lukrativen Markt geworden. Junge Leute spricht Hard Seltzer mehr an als Craft Bier. Ein positiver Nebeneffekt – Hard Seltzer kann weit schneller hergestellt werden als Bier. Es dauert gerade einmal eine Woche bis der Herstellungsprozess abgeschlossen und das harte Sprudelwasser in Dosen abgefüllt ist. 

    Dennoch ist die Hard Seltzer Herstellung kein Kinderspiel. Einige Brauereien beschreiben die Produktion als schwierig. Es fehlt an Hopfen und Malz, die nun einmal den Geschmack ausmachen und auch hinter einem hohen Alkoholgehalt können sich die Produzenten nicht verstecken. 

    Einige Hersteller nutzen Malz und stellen die übliche Maische her. Häufiger kommt jedoch die beschriebene Methode mit vergorenem Rohrzucker zur Anwendung. Von Wodka oder anderen Spirituosen lassen die Hersteller die Finger, denn Hard Seltzer soll seine Eigenständigkeit bewahren und von der Herstellung bis zum Genuss bleiben, was es ist – ein besonderes Geschmackserlebnis für alle, die sich gerne auf das Wesentliche konzentrieren und auch ohne viele Prozente im Glas jede Menge Spaß haben können.