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You deserve the taste!

    Wie wird Hard Seltzer hergestellt?

    Wie wird Hard Seltzer hergestellt?

     

    Wie wird Hard Seltzer hergestellt?

    Die Herstellung von Hard Seltzer lässt häufig besonders Brauereien aufhorchen. Die Hard Seltzer Herstellung geschieht häufig in einem Brauprozess. 

    Der Alkohol wird dabei gewonnen, indem folgende Stoffe zusammengebracht werden:

    • Wasser
    • Malz oder Rohrzucker 
    • Hefe

    Der Geschmack kommt erst zum Schluss oder gar nicht, denn Du kannst auch pure Hard Seltzer genießen. 

    Eine weitere Alternative bietet die Herstellung auf Wein- bzw. Fruchweinbasis, die dem Hard Seltzer Lover einen bekannten Weingeschmack mit all den genannten Vorteilen liefert.

    Um dem gesteigerten Bewusstsein der Konsumenten für Gesundheit und Umwelt gerecht zu werden, sind viele Hersteller bestrebt, Hard Seltzer zu einer Art Wellnessgetränk werden zu lassen. 

    So wird eine 100-Kalorien-Grenze eingehalten und die Hersteller sind bestrebt, mit wenig Kohlenhydraten auszukommen. Selbst glutenfreie Drinks sind längst keine Seltenheit mehr. 

    Teilweise wird zur Herstellung Rohrzucker fermentiert, um den nötigen Alkohol zu gewinnen. Viele Brauereien sind auf den Zug aufgesprungen und nutzen vermälzte Gerste, um hartes Sprudelwasser herzustellen.

    Blicken wir uns um, wird mittlerweile beinahe weltweit Hard Seltzer produziert. So haben Brauer aus Litauen und Estland Hard Seltzer mit dem Aroma roter Beeren kreiert. Selbst auf Hawaii wird das Sommergetränk produziert. 

    Für viele Brauereien ist die Herstellung von Hard Seltzer zu einem attraktiven wie lukrativen Markt geworden. Junge Leute spricht Hard Seltzer mehr an als Craft Bier. Ein positiver Nebeneffekt – Hard Seltzer kann weit schneller hergestellt werden als Bier. Es dauert gerade einmal eine Woche bis der Herstellungsprozess abgeschlossen und das harte Sprudelwasser in Dosen abgefüllt ist. 

    Dennoch ist die Hard Seltzer Herstellung kein Kinderspiel. Einige Brauereien beschreiben die Produktion als schwierig. Es fehlt an Hopfen und Malz, die nun einmal den Geschmack ausmachen und auch hinter einem hohen Alkoholgehalt können sich die Produzenten nicht verstecken. 

    Einige Hersteller nutzen Malz und stellen die übliche Maische her. Häufiger kommt jedoch die beschriebene Methode mit vergorenem Rohrzucker zur Anwendung. Von Wodka oder anderen Spirituosen lassen die Hersteller die Finger, denn Hard Seltzer soll seine Eigenständigkeit bewahren und von der Herstellung bis zum Genuss bleiben, was es ist – ein besonderes Geschmackserlebnis für alle, die sich gerne auf das Wesentliche konzentrieren und auch ohne viele Prozente im Glas jede Menge Spaß haben können.

    Woher kommt Hard Seltzer?

    Das Trendgetränk stammt aus den USA. Die Coors Brewing Company eilte im Jahre 1993 ihrer Zeit voraus und erfand ein bislang unbekanntes Getränk. Unter der Bezeichnung “Zima Clearmalt” wurde ein klarer Drink mit vier bis fünf Volumenprozent Alkohol und Zitrusgeschmack vertrieben. 

    Die Idee dahinter: Wer kein Bier mochte, sollte in dem leichten Sommer Drink sein neues Lieblingsgetränk finden. Die Herstellung erfolgte tatsächlich aus Bier. Man nehme ein Bier mit wenig Alkohol und entziehe ihm mithilfe von Aktivkohle seine Bestandteile. Nachdem Farbe und Geschmack verschwunden waren, wurde die Flüssigkeit mit Zitrusaromen versetzt.

    Die Absatzzahlen waren gut, doch es haperte am Image. In den 1990er gab es schon einmal ein sprudeliges Alkoholgetränk dieser Art. Es wurde damals aber nicht für cool genug gehalten. Nach und nach verschwand Zima von der Bildfläche. Wer schon damals nicht genug bekommen konnte und gern in Erinnerungen schwelgt, kann den Vorreiter von Hard Seltzer bis heute in Japan finden.

    Zurück in die USA. Wir schreiben das Jahr 2013. Hard Seltzer nimmt einen neuen Anlauf und die Marke SpikedSeltzer kommt in Boston ins Rollen. Die beiden Firmengründer sollen die Liebe zu Mineralwasser ihrer Ehefrauen zum Anlass genommen haben, ein alkoholisches Wasser zu entwickeln. 

    Zunächst stießen die Hersteller auf wenig Begeisterung, doch der Trend ließ sich nicht aufhalten. Zwei Jahre nach Einführung wurden schon 250.000 Kisten SpikedSeltzer verkauft. Ein Jahr später wurde SpikdedSeltzer von Bon & Viv geschluckt. Hard Seltzer hatte sich eine Monopolstellung gesichert.

    Allein im Jahr 2019 war ein Umsatzplus von 200 Prozent zu verzeichnen. Mit Blick nach vorn sollen die Umsatzzahlen bis 2023 auf das Vierfache ansteigen.